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Der Agile Podcast – Scrum und Agilität in der Praxis

Der Agile Podcast - Scrum und Agilität in der Praxis

Willkommen zu meinem "Agilen Podcast"

Ich werde an dieser Stelle in unregelmässigen Abständen neue Folgen meines "Agilen Podcasts" veröffentlichen. Es geht dabei um die praktische Umsetzung von Agilität und Scrum im IT- und Wirtschaftsumfeld in mittleren und großen Firmen. Aktuell sind rund 62 Folgen geplant...

Folge 1 - Wer ich bin und warum ich diesen Podcast produziere

Folge 2 - Warum in Deutschland plötzlich so viele Firmen agil werden wollen

Folge 3 - Was bedeutet Agilität?

Folge 4  Das agile Manifest - Regel Nummer 1

Folge 5  Das agile Manifest - Regel Nummer 2

Folge 6  In Vorbereitung: Das agile Manifest - Regel Nummer 3

Folge 7  In Vorbereitung: Das agile Manifest - Regel Nummer 4

Folge 8  In Vorbereitung: In Vorbereitung; Agile Frameworks

Folge 9  In Vorbereitung: Das agile Mindset

Folge 10  In Vorbereitung: Der agile Manager - Kontrolle von komplexen Systemen

Folge 11  In Vorbereitung: Softskills und Agilität

Folge 12  In Vorbereitung: Allgemeines zu SCRUM

Folge 13  In Vorbereitung: Projektdurchführung - Agil oder klassisch?

Folge 14  In Vorbereitung: Agile Werte in SCRUM

Folge 15  In Vorbereitung: Die drei Säulen von SCRUM

Folge 16  In Vorbereitung: Die Rolle des Product Owner Teil 1

Folge 17  In Vorbereitung: Die Rolle des Product Owner Teil 2

Folge 18  In Vorbereitung: Die Rolle des Scrum Masters Teil 1

Folge 19  In Vorbereitung: Die Rolle des Scrum Masters Teil 2

und viele mehr in Kürze...

 

Viel Spaß beim zuhören!
Sollte es Fragen, Kritik oder Anregungen geben, schreibt mir bitte an podcast@ihreveraenderung.de.

 

(c) 2019 Dr. Alexander M. Loitsch, powered by IhreVeraenderung

Agiles Delegieren für Mananger

Management 3.0: Wie funktioniert „Agiles Delegieren“?

Als klassischer Manager oder Projektleiter habe ich die Verantwortung, meinen Mitarbeitern Handlungskompetenzen zuzuweisen und somit entsprechende Leitplanken vorzugeben. Aber wie passt das in die agile Welt, wo doch das Thema „Selbstorganisation“ im Mittelpunkt steht?

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Tipps für angehende Scrum-Master: Verpflichtungs-Check

Teams in Scrum sind selbstorganisiert und leben davon, dass sie sich selbst verpflichten gewisse Spielregeln einzuhalten. Sie überprüfen auch  regelmässig ob diese eingehalten werden. Eine Herangehensweise dafür ist es den "Freiwilligen Verpflichtungs-Check" zu etablieren....

Regeln innerhalb des Teams sollten vom Team selber beschlossen werden, jedoch kann der Scrum Master Vorschläge machen. Anbei habe ich eine Liste, die als Ergebnis eines Workshops mit einem meiner Teams entstand. Das Team hat sich darauf "comitted". Diese hängt nun ausgedruckt im Team-Raum und wird in den Retrospektiven regelmässig auf Aktualität, Vollständigkeit & Relevanz überprüft, sowie angepasst. Sie kann als Inspiration für die eigene Team-Liste dienen....


Freiwillige Verpflichtung - Ich verpflichte mich zu folgenden Vorgehensweisen:

  1. Ich bringe mich ein wenn ich anwesend bin
  2. Ich weiß und teile mit...
    • Was ich will
    • Was ich denke
    • Was ich fühle
  3. Ich suche aktiv Hilfe und nehme diese auch an
  4. Ich weigere mich inkohärente, emotionale Übertragungen zu akzeptieren
  5. Wenn ich eine bessere Idee als die aktuelle höre oder habe, werde ich...
    • Diese zur Diskussion und Entscheidung vorlegen
    • Ausdrücklich nach Verbesserungen suchen
  6. Ich werde persönlich die beste Idee unterstützen...
    • Unabhängig woher oder von wem sie kommt
    • Auch wenn ich denke das ich später eine bessere Idee haben könnte
    • Wenn ich keine viel bessere Idee habe (sonst siehe Pkt. 5.)
  7. Ich werde mehr mitdenken als ich eigentlich müsste („über Tellerrand schauen“)
  8. Ich werde mein Team bemühen und nicht nur einen Einzelkämpfer, vor allem bei schwierigen Aufgaben
  9. Ich werde immer und nur dann sprechen, wenn ich glaube, dass sich dadurch das Verhältnis zwischen Aufwand und Ergebnis verbessern lässt
  10. Ich werde nur rationales, ergebnisorientiertes Verhalten und Kommunikation anbieten und akzeptieren
  11. Ich werde mich von weniger produktiven Aufgaben lösen
  12. Ich überprüfe regelmäßig ob meine aktuelle Aktivität auf die im Team vereinbarten Ziele einzahlt
  13. Ich werde niemals absichtlich etwas dummes tun
  14. Ich werde den „Verpflichtungs-Check“ (s.u.) aktiv einsetzen und akzeptieren das er von allen anderen Teammitgliedern ebenfalls eingesetzt wird

Gemeinsam vereinbarter Verpflichtungs-Check:

Ich benutze den "Verpflichtungs-Check" wenn ich das Gefühl habe, das die vereinbarten Punkte der "freiwilligen Verpflichtung"  nicht, oder nicht richtig, eingehalten werden.

  1. Ich sage laut „Verpflichtungs-Check“ sobald ich bemerke, dass eine Verpflichtung nicht eingehalten wurde oder ein Punkt der Liste falsch verwendet wird. Ich tue dies, unabhängig von der aktuellen Aktivität
  2. Falls ich den genauen Punkt kenne der nicht eingehalten wurde, nenne ich diesen. Falls nicht, frage ich danach
  3. Ich bitte um Hilfe, wenn ich nicht genau weiß ob die Verpflichtung eingehalten wird
  4. Ich unterstütze alle aktiv, die den Verpflichtungs-Check einsetzen

-- AML -- (c) 2018

Tipps für angehende Scrum-Master I: Teammotivation

Tipps für den angehenden Scrum Master I: Teammotivation

Einleitung

Eine der Hauptaufgaben eines Scrum Masters ist Teamführung und Teammotivation. Nur in einem guten und motivierten Arbeitsumfeld kann das Scrum Team Höchstleistungen vollbringen.

Teammotivation

Teammotivation ist ein aktiver Prozess der durch entsprechende Maßnahmen umgesetzt wird und erlernt werden kann. Dabei sollte der Scrum Master jedoch die oberste Regel bei der Agilität beachten: Immer zuerst bei uns selber anfangen. Das bedeutet, der Scrum Master muss zuerst selber hoch motiviert sein um seine Mitarbeiter motivieren zu können.

Dazu sollte er sich regelmäßig visualisieren was das eigentliche Ziel des Teams ist und warum es toll ist auf dieses Ziel hinzuarbeiten. Erst dann kann er seine Kolleginnen und Kollegen entsprechend von diesem Ziel überzeugen.

Es sollte den Teammitgliedern immer wieder ins Bewusstsein gerufen werden das Ihr Beitrag zur Arbeit ein wichtiger Teil von einem großen Ganzen ist ( Stichwort: Vision). Dabei ist es essenziell das man seinem Team eine Herausforderung bietet die nicht zu einfach, aber auch nicht überfordert.

Dies ist am ehesten umzusetzen indem der Scrum Master die entsprechenden Entscheidungen dem Team überlässt und die Teameigene Dynamik nutzt um ein ausgewogenes Verhältnis hinzubekommen. Denn beide Fälle (Überforderung und Unterforderung) führen zwangsläufig zu Demotivation was wiederum die Gruppenleistung negativ beeinflusst. Wir sollten bei all „wir richten uns eine schöne Scrum-Arbeitswelt ein“ nicht vergessen das die Budgets dafür zur Verfügung gestellt wurden um konkrete, leistungsbezogene Arbeitsergebnisse zu erzielen.

Pausen

Gerade in hart arbeitenden Teams ist es wichtig auch mal abschalten zu können. Das bedeutet auch mal ein paar Minuten die Arbeit liegen zu lassen um über private Themen zu reden, einen „coffee break“ zu machen oder dem ganzen Team einfach mal ein Eis zu spendieren.

Selbstführung

Ein wichtiger Punkt ist es, den einzelnen Teammitgliedern „Selbstführung“ beizubringen. Dazu sollten diese innerlich bereit sein Selbstverantwortung (commitment) zu übernehmen und nicht alles auf den Chef abzuwälzen. Das bedeutet das Teammitglied hat ein verstärktes Auswirkungsbewusstsein mit Fokus auf die Teamziele und sieht nicht nur das eigenen Vorankommen.

Merkmale dafür sind das ständige „sich-verbessern-wollen“, sich zu einer Entscheidung zu „commiten“, also diese auch vollumfänglich zu verantworten, den Gedanken des „gemeinsam sind wir leistungsstärker“ zu forcieren und bei Konfrontationen oder Problemen im Team diese auch offen zu kommunizieren und zu versuchen zielorientierte Lösungen zu erreichen.

Man sagt nicht umsonst „Ein Team beginnt bei einem selbst“.

Wir bieten spezielle Schulungen für frisch gebackenen Scrum-Master zu den Themen „Scrum-Teams führen und motivieren“ als „Inhouse-Schulungen“ an.