Archiv des Autors: Ihre Veraenderung

Über Ihre Veraenderung

...ich bin Admin, ich darf das... :)

Burn-Out ist keine Krankheit!

In den letzten Jahren wurde Burnout durch die Medien (Zeitungen, Talkshows, etc.) zum Leidwesen der Fachwelt, unverhältnismäßig hochgespielt und hat bereits breite Bevölkerungsschichten erreicht. Dadurch wurde geradezu eine “Burnout-Hysterie” ausgelöst. Jede Hausfrau und jeder Büroangestellte, der sich abends auf Grund von normaler, erhöhter beruflicher oder privater Belastung müde fühlt, vermutet - meist zu unrecht - dass “ein Burnout” vorliegt.

- Hier der kostenlose Download des Artikels als pdf-Datei.
- Hier der kostenlose Burn-Out Test als Excel-Datei

-- (c) 2018 AML --

Die 9 besten Tipps für erfolgreiche Product-Owner…

Diese Hinweise habe ich aus meiner mehrjährigen Erfahrung als Scrum-Coach, durch die Zusammenarbeit mit vielen Product-Ownern, gesammelt...

1 - Stelle dich gut mit Deinem Scrum-Master

Denke immer daran das die Hauptaufgabe des Scrum-Masters darin besteht, dem Team dabei zu helfen das umzusetzen, was du als Product-Owner umsetzen willst. Daher ist es absolut wichtig zum Scrum-Master einen sehr guten „persönlichen Draht“ zu haben.

Der Scrum-Master ist so etwas wie der Sport-Mediziner in einem Fußballteam. Er kann beurteilen wie gesund das Team ist und welche Behandlungen durchzuführen sind wenn es mal im Team zu Problemen kommt. Und er hat die Möglichkeit die einzelnen Teammitglieder gesundheitlich so aufzubauen, dass sie mehr Leistung erbringen können (velocity), dabei Spaß haben und trotzdem gesund bleiben um ein „High-Performance-Team" zu werden.

2 - Kenne Deine Stakeholder

Ein selbstorganisiertes, agiles Team mit einem guten Product-Owner und einem guten Scrum-Master hat die Fähigkeit einen großen Teil der „politischen Machtspielchen“ innerhalb Ihrer Arbeit zu eliminieren.

Um das Team dabei am besten zu unterstützen, solltest du als PO deine Stakeholder sehr gut kennen und ein gutes Verhältnis zu Ihnen haben. Verstehe Ihre Standpunkte und Perspektiven. Mach dir klar was sie brauchen, welche persönlichen und beruflichen Ziele sie haben und priorisiere immer nach IHREN Wünschen, nicht nach Deinen persönlichen Vorlieben.

3 - Sei keine Führungskraft

Du führst Dein Team nicht, du bist Teil des Teams! Natürlich kannst du dich über Gruppenentscheidungen hinwegsetzen, eigene Entscheidungen im Alleingang treffen und alles einfach umpriorisieren. Aber das wiederspricht der agilen, teamorientierten Arbeitsweise in Scrum.

Du hast weder die Kontrolle über das Team, noch solltest du versuchen sie zu erlangen. Du bist ein „servant leader“, genauso wie der Scrum-Master.

4 - Vermeide Micro-Management

Schlechte Product-Owner denken dass Ihr Projekt schneller erledigt wird wenn sie jeden Schritt Ihres Teams choreografieren. Das klappt aber so leider nicht. Das Team muss sich selber entwickeln können indem es sich selbstorganisiert. Das geht aber nur wenn du als PO einen Schritt zurücktrittst und Platz machst um die Entwicklung auch zuzulassen.

5 - Tu nicht so als wüsstest du alles

Fakt ist: Das Team weiß immer mehr über die Arbeit als du. Nimm dich also zurück, höre auf das Team und vertraue den Schätzungen; denn sie machen die Arbeit!

Je mehr du Vertrauen in das Developer-Team hast, umso entspannter kannst du dich auf deine eigentliche Arbeit konzentrieren und diese fördert dann wiederum die Arbeitsweise des Teams. Also ein „positiver Teufelskreis“.

6 - Niemals Meetings (Events) zum Selbstzweck!

Für jedes Treffen von dem du denkst das du es unbedingt durchführen musst, solltest du dir folgende Fragen stellen: Brauchen wir (als Team) dieses Event oder will ich es nur aus persönlichen Gründen? Was soll erreicht werden und was hat das Team davon? Gibt es keine andere Möglichkeit außer jetzt alle zusammen zu holen und diese Zeit von der eigentlichen Arbeitszeit zu subtrahieren?

7 - Respektiere die Time-Box. Immer! Ohne Ausnahme!

Das „time-boxing“ wurde aus einem guten Grund erfunden: Es gibt Planungssicherheit, d.h. jeder weiß wie lange ein Event genau dauert und wieviel Zeit dann noch für die eigentliche Arbeit bleibt. Und es lehrt das Team auf den Punkt zu kommen und nicht abzuschweifen (Fokussierung!). Die wirklich wichtigen Dinge treten dabei in den Vordergrund und werden betrachtet, die unwichtigen ausgelagert.

8 - Nutze deine Scrum-Toolbox

Als Product-Owner stehen dir viele Werkzeuge zur Verfügung. Für den aktuellen Status das Sprintboard (Kanban-Board), für Messungen und Vorhersagen die Burn-Down Charts, das Story-Mapping oder die Velocitywerte des Teams. Dein Scrum-Master hat sicher noch viel mehr auf Lager.

But: The best tool in your belt is your Scrum-Master. 🙂

9 - Klärung, Klärung, Klärung

Den Hauptteil deiner Zeit als PO solltest du mit der Klärung von Fragen und (noch nicht)  transparenten Themen verbringen. Kläre mit den Stakeholdern was sie wirklich wollen, kläre mit dem Team ob Ihm genau bekannt ist was die Stakeholder wollen. Kläre mit dem Scrum-Master wie der Status der „Teamgesundheit“ ist und was du persönlich machen kannst um das Team noch besser zu unterstützen. Kläre mit dem Management wie die vom Team in der Retrospektive gewünschten Änderungen ehestmöglich umgesetzt werden können, etc…

Denke immer daran: Unklarheiten fressen wertvolle Ressourcen auf!

-- AML 2017 --

 

Warum Agilität im Selbststudium nicht funktioniert

Warum Agilität im Selbststudium nicht funktioniert

Viele Menschen meinen durch das Lesen eines oder mehrerer Bücher oder dem sehen von Youtube-Videos über agile Managementmethoden genug zu wissen, um ein entsprechendes Vorgehen in der eigenen Firma etablieren zu können oder selber in diesem Bereich tätig sein zu können.

Für jeden Bereich ein Profi

Dies funktioniert jedoch leider so nicht. Ich kann kein Buch über Architektur und ein anderes über Maurerarbeiten lesen um dann selber ein ganzes Haus bauen zu können. Dazu gibt es nun mal Spezialisten.

Der Architekt ist die Person, die den Überblick hat, der Polier ist die Person, die die Prozesse auf der Baustelle organisiert und für jedes Gewerk gibt es einen oder mehrere Profis (Maurer, Dachdecker, Fliesenleger, Installateure, etc...)

Agilität = Umgang mit Menschen

Agilität hat in erster Linie mit Menschen zu tun, mit sozialem Gefüge, Erfahrung, Einstellung und anderen "weichen Faktoren".  Jemand der das Lernen einfach nur als erlesen von Fakten aus ein paar Büchern, oder als angucken von YouTube-Videos im Internet versteht, wird sich beim Erlernen einer solch anderen Einstellung sehr schwer tun.

Agilität ist eine Lebenseinstellung

Fakt ist: Agilität, sowie agile Vorgehensweisen wie Beispielsweise SCRUM, sind in erster Linie eine Lebenseinstellung. Erst darauf können die entsprechenden agilen Methoden und Praktiken der Frameworks aufsetzen.

Jeder der agil arbeiten möchte, sollte Agilität daher erst selber erlebt haben. Werte und deren Einsatz sollten selber spielerisch ausprobiert werden, ehe es in den Berufsalltag damit geht. Ein guter Scrum-Master oder Scrum-Trainer hat immer Methode und Tools in seinem Moderationskoffer die situativ passen. Vertrauen sie dabei den Spezialisten.

 AML

Agilität, SCRUM & Kanban in Unternehmen

Einleitung

Agilität ist beinahe zum Synonym für Effizienzsteigerung bei Projekten und bei der Produktentwicklung geworden. In Startups und Onlineunternehmen gehört agiles Arbeiten bereits zum Alltag. In Unternehmen anderer Branchen ist Agilität eher selten anzutreffen. Dabei kann jedes Unternehmen von der Effizienzsteigerung profitieren; und das ohne in einem groß angelegten Change-Prozess Scrum, Kanban oder ein anderes Framework einführen zu müssen. Die ersten Schritte in die Agilität sind klein und leicht umsetzbar.

Wenn in einem Unternehmen über Effizienzsteigerung der Prozesse, insbesondere bei Projekten und bei der Neu- bzw. Weiterentwicklung von Produkten, nachgedacht wird, kommt man an dem Begriff „agile“ heutzutage nicht mehr vorbei. Agilität verspricht geringe Bürokratie mit wenig Regeln und damit erhöhten Output bei gleichem Ressourceneinsatz. Gleichzeitig verfolgt Agilität ein iteratives Vorgehen. Der Zyklus „planen, bauen, messen, lernen“ wird in möglichst kurzen Zeitabständen und während eines Projekts zigmal durchlaufen. Im Gegensatz zur klassischen Projektplanung spielen vor allem die Phasen „planen“ und „lernen“ als ein integrativer Teil des Zyklusses die entscheidende Rolle. Die Maxime „fail fast and learn“ („Mache möglichst schnell Fehler und lerne daraus“) steht im Mittelpunkt der Agilität.

Agiles Arbeiten ist häufig in Startups anzutreffen

Schnell stößt man auf Scrum und Kanban, die beiden bekanntesten Projekt- bzw. Produktmanagement-Frameworks für agiles Arbeiten. Beide ähneln sich stark vom Vorgehen; unterscheiden sich jedoch in Rollen und Artefakten. Während Scrum mehr Rollen und Artefakte kennt und damit stärker reguliert ist, setzt Kanban auf mehr Transparenz und kann daher auch schnell unübersichtlich werden. Häufig ist eine Mischung aus Scrum und Kanban im Einsatz. Diese Mischform wird Scrum-Ban oder Scrum-But (= „Scrum, aber…“) genannt. In einem andauernden Lernprozess passen die Unternehmen die Prozesse immer weiter an die eigenen Bedürfnisse an. Sie begreifen den Prozess selbst als ein agiles Projekt.

Auffällig ist, dass in nahezu allen Internet-Startups agiles Arbeiten, unabhängig ob Scrum oder Kanban, an der Tagesordnung ist. Ebenso trifft man in einem Großteil der etablierten Onlineunternehmen agile Prozesse an. In Unternehmen anderer Branchen ist agiles Arbeiten dagegen weniger bekannt und wird entsprechend seltener eingesetzt.

Vielleicht liegt das daran, dass Startups mit dieser Methodik groß geworden sind. Vielleicht aber auch daran, dass Teamwork und kontinuierliche Produktverbesserungen von Anfang an großgeschrieben werden.

Sowohl der Wunsch nach besserem Teamwork als auch nach kontinuierlichen Produktverbesserungen sind ideale Voraussetzungen, um Unternehmensprozesse agil zu organisieren. Das Resultat ist ein effizientes Arbeiten. Bei wiederkehrenden und stark strukturierten Routinetätigkeiten, wie zum Beispiel dem täglichen Buchen von Rechnungen in der Buchhaltung, führen agile Prozesse dagegen nur zu einer geringen Effizienzsteigerung.

Jedes Unternehmen kann mit geringem Aufwand agil werden

In jedem Unternehmen gibt es Bereiche und Prozesse, die von agilen Prozessen profitieren würden. Der Einführungsaufwand und der damit verbundene Change-Prozess hält Unternehmen dagegen häufig ab, Methoden zu ändern. Sie bleiben lieber bei ihrer altbekannten Herangehensweise.

Dabei muss man als Unternehmen nicht gleich ein komplettes Framework, wie Scrum oder Kanban, einführen. Änderungen lassen sich Schritt für Schritt, auch abseits der Frameworks, umsetzen. Die anzustrebenden Prozessanpassungen betreffen zwei Bereiche:

  • agiles Team
  • agiles Projekt

Die Anpassungen in den beiden Bereichen lassen sich unabhängig voneinander in jeweils drei Stufen einführen.

Zwei Mal drei Stufen zur Agilität

Team Stufe 1: Regelmäßige Kommunikation forcieren. In einem täglichen Meeting zu Beginn des Tages tauschen sich die Teammitglieder darüber aus, woran sie an diesem Tag arbeiten. Das Meeting sollte nicht länger als 15 Minuten dauern und stehend im Teamraum durchgeführt werden. Kurz nach der Einführung wird das Meeting als zusätzlicher Overhead wahrgenommen werden, da ausschließlich Statusberichte ausgetauscht werden. Nach kurzer Zeit wird sich das Meeting jedoch zu einem Output fokussierten Format wandeln. Die zentralen Fragen sind: „Was brauche ich, um meinen heutige Arbeit fertig zu stellen?“ und „Wie kann ich meine Kollegen bei ihrer heutigen Aufgabe unterstützen?“ – Diese Richtung sollte vom Teamlead forciert werden, denn das Meeting hat keine Reportingfunktion.

Team Stufe 2: Fortschritt transparent darstellen. Auf einem Board an der Wand wird für jedes Teammitglied transparent dargestellt, wer gerade an welcher Aufgabe arbeitet. Ebenso werden die Aufgaben, die bereits erledigt sind und die Aufgaben, die als nächstes anstehen, visualisiert. Die Aufgaben können zum Beispiel auf Post-Its geschrieben und in die drei Spalten „Todo“, „In progress“, „Done“ sortiert werden. Jeder Aufgabe, die in der „In progress“-Spalte hängt, ist ein verantwortlichen Mitarbeiter zugeordnet. Falls eine Aufgabe längere Zeit in der „In progress“-Spalte hängt, kann nun jeder helfend eingreifen und fragen, wie er unterstützen kann.

Team Stufe 3: Kurze Feedbackschleifen einführen. In einem zweiwöchentlichen Meeting reflektiert das Team die letzten zwei Wochen. Was lief gut? Was kann verbessert werden? Aus jedem Meeting sollten ein bis drei Punkte für Verbesserungen (möglichst mit konkreten Aktionen und zugeteilten Verantwortlichkeiten) entstehen. Die Punkte werden in den folgenden zwei Wochen umgesetzt und so der Prozess im Team stetig verbessert.

Projekt Stufe 1: Gesamtprojekt in Teilprojekte teilen. Das Gesamtprojekt wird in möglichst viele Teilprojekte geteilt. Jedoch nur so klein, dass jedes Teilprojekt für sich genommen einen Mehrwert für den Kunden liefert. Gleichzeitig sollte darauf geachtet werden, dass sich die Teilprojekte möglichst wenig überschneiden und somit unabhängig voneinander bearbeitet werden können. Teilprojekte werden, genau wie Aufgaben, auf (andersfarbige) Post-Its geschrieben und an das Board in die Spalte „Todo“ gehängt. Sortiert man nun noch die Teilprojekte und Aufgaben in der „Todo“-Spalte nach Priorität, erhält man eine „Mini-Roadmap“. Hinweis: Bevor ein Teilprojekt bearbeitet werden kann, muss es noch einmal in konkrete Aufgaben runtergebrochen und granularer geplant werden.

Projekt Stufe 2: Nur die nahe Zukunft planen. Nur das nächste und das übernächste anstehende Teilprojekt werden geplant. Für diese liegen in der Regel ausreichend Informationen für eine detaillierte Planung vor. Außerdem sind die Rahmenbedingungen hinreichend bekannt. Für weiter in der Zukunft liegende Teilprojekte sind die Rahmenbedingungen häufig zu vage. Eine sofortige Planung hätte zur Folge, dass das Teilprojekt kurz vor Start wahrscheinlich ein zweites Mal geplant werden müsste.

Projekt Stufe 3: Aus Kunden-Sicht formulieren. Das zu erwartende Ergebnis eines Teilprojekts, aber auch das Ergebnis des Gesamtprojekts, wird aus Kunden-Sicht beschrieben. So ist sichergestellt, dass allen Team-Mitgliedern das zu erreichende Ziel permanent vor Augen ist. Auf im Projektverlauf auftretende Probleme kann jeder selbständig im Sinne des Kunden reagieren. Kunden können in diesem Zusammenhang sowohl (externe) Endkunden als auch (interne) Kollegen sein. Um das Ergebnis aus Kundensicht zu beschreiben, hilft die Formulierung: „Als … möchte ich … so dass ich …“ Zum Beispiel könnte das Ziel eines Teilprojekts zur Besserung des Services einer Autowerkstatt lauten: „Als Autobesitzer möchte ich einen Werkstatttermin vorab und verbindlich vereinbaren, so dass ich beim Abgeben meines Autos keine unangenehmen Wartezeiten habe.“

Schlusswort

Mit diesen 2×3 Schritten in Richtung Agilität sollte bereits ein erster Effizienzgewinn in Projekten und den kontinuierlichen Produktentwicklungen messbar sein. Außerdem lassen sich auf dieser Basis zum späteren Zeitpunkt nahtlos die bekannten agilen Frameworks Scrum oder Kanban aufsetzen. Ein abschließender Tipp: Agilität wird nicht „top-down“ eingeführt, sondern entsteht durch Zusammenarbeit im Team.

Artikel von Christian Landsberg: https://www.xing.com/profile/Christian_Landsberg

Meine agile Wort-Allergie

EINLEITUNG

Es gibt Wörter und Wortkombinationen auf die ich im agilen Kontext sehr allergisch reagieren kann. Anbei ein Beispiel:

MAL SCHNELL

Immer wenn ich mich selber dabei ertappe „…mal schnell…“ zu sagen, versuche ich sofort eine verbale Kehrtwendung hinzulegen. Und wenn ich es von anderen höre, hebe ich die Hand und stoppe erst mal den Sprecher. Warum?

Anbei mal schnell (Ups!) ein paar Beispiele:

  • „Baue uns mal schnell ein Formular für den Emailversandt.“
  • „Wir installieren mal schnell einen Datenbankserver.“
  • „Kannst du mir mal schnell die Präsentation fertig machen?“
  • „Lasst uns mal schnell einen Workaround verwenden, so wie es das andere Team auch gemacht hat.“

Oft höre ich auch ein Synonym dafür, das Wort „Einfach“:

  • „Lass uns einfach mal das Modul runterprogrammieren.“
  • „Wir nehmen einfach ein anderes Softwaretool.“
  • „Lasst uns einfach eine andere Library für die Programmierung einsetzen.“
  • „Wir suchen uns einfach einen anderen Zulieferer.“

Wenn wir „mal schnell“ oder „einfach“ oder „mal einfach schnell“ in einer Aussage benutzen, haben wir oft vergessen wie aufwendig es sein kann das entsprechende Vorhaben (User Story, Arbeitspaket, Projektaufgabe, etc..) umzusetzen, weil wir uns noch nicht bewusst sind wie viele Arbeitspakete (tasks) da wirklich dahinter stecken und welche Abhängigkeiten auf uns zukommen könnten.

Die oben angeführten Wörter gehören übrigens zur Familie der „Entschärfer“. Das sind Wortkombinationen die uns suggerieren sollen, das alles sehr einfach und reibungslos von statten gehen wird.

FREUNDLICH ABER BESTIMMT

Um nun die Details zu hinterfragen, sollte der Sprecher erst einmal verbal abgebremst werden, was oft nicht so einfach ist; vor allem wenn es sich um einen Vorgesetzten handelt.

Tipp: Einfach eine Gesprächspause abwarten und dann freundlich aber bestimmt nachfragen:

  • „Könnten wir hier kurz stoppen, mir ist da noch was unklar…“
  • „Bitte warten sie ehe sie fortfahren, könnten sie mir das genauer erklären?“
  • „Ich möcht sie ungerne unterbrechen, aber können sie mir folgendes etwas detaillierter erklären?“

PEINLICH?

Es ist natürlich nicht einfach solche Fragen direkt zu stellen, man möchte ja nicht als „doof“ dastehen und in den Ruf kommen „naive Fragen“ in den Raum zu werfen. Ich kann sie da aber beruhigen: Das genaue Gegenteil wird der Fall sein!

Wenn ich etwas bis in letzter Konsequenz hinterfrage, stehe ich als fokussierter, überlegter Mensch da, der seine Entscheidungen auf Fakten basieren lassen möchte, nicht auf Halbwahrheiten oder Annahmen.

Viele Menschen fürchten es wenn man genauer nachfragt, da viele Ihrer Entscheidungen oft vorher nicht komplett durchdacht wurden oder auf Halbwissen basieren. Erst wenn alles bis zu Ende gedacht und hinterfragt wurde, wird es transparent und politische Strömungen oder „Leichen im Keller“ kommen dann sehr schnell ans Tageslicht.

Und: Ist nicht eine der Säulen von Agilität und SCRUM eine bedingungslose Transparenz?

(c) 2017 A.M.L.

Vergleich von skalierten SCRUM-Frameworks: LeSS, SAFe und Scrum@Scale

Eigentlich gibt es ein, laut Craig Larman and Bass Vodde (Erfinder von LeSS), nur eine primäre Regel für alle  "scaled frameworks":  Lassen Sie die Finger davon! 🙂

Hinweis: Dieser Fachartikel behandelt die Unterschiede zwischen den agilen Rahmenwerken LeSS, SAFe und Scrum@Scale. DAD (Disciplined Agile Delivery) und Nexus werden hierbei nicht betrachtet.

EINLEITUNG

Wenn Sie Probleme mit Abhängigkeiten zwischen Teams haben, Risiken die gleichzeitig verschiedene Bereiche betreffen und der Planung von koordinierten Auslieferungen eines Produktes oder (Teil)Instanzen, dann sind sie reif für skalierten SCRUM.

GEMEINSAMKEITEN

Die Gemeinsamkeiten von LeSS, SAFe und Scrum@Scale: Sie basieren auf „klassischen“, cross-funktionalen und selbstorganisierten SCRUM-Teams.

LARGE SCALE SCRUM (LeSS)

Dieses Framework wurde von Craig Larman and Bas Vodde entwickelt und kommt aus den Bereichen Finanz- und Telekommunikationsbranche. Es basiert darauf Prozesse so einfach und klein wie möglich zu halten, d.h. mit minimalem Aufwand mehrere Teams „zum Laufen zu bekommen“. Dazu bedarf es nur einer Handvoll Regeln.

Basis (bis 8 Teams)

Die Basisidee hinter Less ist es, bereits funktionierende Scrum-Teams nicht nach Projektende aufzulösen, sondern als langfristig agierende „scrum facility“ zu etablieren die in  verschiedenen Projekten tätig sind. Es gibt mehrere Scrum-Teams mit nur einem Product Owner und einem gemeinsamen Backlog. Die Sprints laufen parallel mit dem Ziel alle Ergebnisse in ein einziges, gemeinsames PSPI („Potentially Shippable Product Increment“ ) zu implementieren. Die Scrum-Events  „Sprint-Planning“, „Sprint-Review“ und „Sprint-Retrospektive“ finden in allen Teams gleichzeitig, also parallel,  statt.

Abweichungen

Jedes Team arbeitet also erst mal mit „echtem Scrum“ mit folgenden Abweichungen:

  • Sprint-Planning: Dieses wird in zwei Teile aufgesplittet. In Teil 1 treffen sich Repräsentanten aus den Teams zu einer gemeinsamen Betrachtung und Planung welche PBIs (Product Backlog Items) aus dem Backlog in den Sprints umgesetzt werden soll. In Teil zwei beschließen dann die Teams intern wie die PBIs im kommenden Sprint umgesetzt werden und bauen Ihr Sprint Backlog.

Dabei sehe ich persönlich einen großen Nachteil, der gegen das „agile mindset“ (gemeinsame Team-Beschlüsse, Transparenz und gleicher Wissensstand für alle Beteiligten) arbeitet und somit eine große Schwachstelle darstellt: Es wählen also nur einzelne Teammitglieder, stellvertretend für Ihr Team, die Backlog Items aus.  Die Auswahl sollte jedoch das GANZE  Developer Team treffen.

  • Retrospektive: Auch hier wird in zwei Teile ausgeteilt. Teil 1 ist die „interne“ Retrospektive jedes Scrum-Teams. Im zweiten Teil treffen sich wieder Repräsentanten aus jedem Team um gemeinsam eine Retrospektive abzuhalten um Issues zu identifizieren, die nicht vom Team selber gelöst werden können.

Es besteht dabei ebenfalls eine Gefahr: Es könnte sein das das Team es sich leicht macht und unbequeme Themen, die nicht so beliebt sind oder ein umfangreicheres Verlassen der Komfortzone benötigen würden, einfach in die Verantwortung der Teil 2-Runde  abschiebt.

Größere LeSS-Implementierungen (mehr als 8 Teams)

Wenn mehr als acht Teams an einem Prroduct Backlog (BP) arbeiten, wird es Zeit es in mehrere Aria-Product-Backlogs (A-PB) zu unterteilen.

Jedem BPB werden 4 – 8 Teams zugeordnet und jeder Area ein eigener Area Product Owner (A-PO).

SCALED AGILE FRAMEWORK (SAFe)

Dieses Framework wurde von Dean Leffingwell im Jahr 2011 vorgestellt. Es teilt die zu leistende Arbeit in „value streams“ auf. Innerhalb eines Streams gibt es ein oder mehrere „release trains“. In einem „release train“ werden dann 5 – 15 Scrum-Teams eingesetzt.

Die Sprints der Teams sind in der Regel auf eine Länge von 2 Wochen festgelegt. Als time box container dazu fungiert ein „program increment“ von 8 – 12 Wochen.

Dieses beginnt mit dem PI-Planning („big room planning“). Die time box dafür beträgt 1 – 2 Tage. In dieser Zeit treffen sich alle Teams und planen die nächsten 8 – 10 Wochen („progam increment“) gemeinsam, d.h.  welches Team was umsetzt und wie die Abhängigkeiten zwischen den Teams sind. Das Ergebnis wird am „program board“ visualisiert.

Das „program Increment“ wird von einem „Release Tran Engineer“ (vergleichbar mit einem agilen Coach) unterstützt.

Die Sprint Backlog Items werden in drei Kategorien eingeteilt:

  • Fehlerbehebung (wird vor allem anderen priorisiert)
  • Items vom „big room planning“
  • Themen die ungeplant zusätzlich umzusetzen sind

Die Sprints werden dazu nur zu 30 – 70% „befüllt“ um Raum für Fehlerbehebung und ungeplantes zu lassen.

SAFe arbeitet auf drei Ebenen: „Protfolio Level“ (Rollen: Portfolio Manager, Entrerprise Architect, Epic Owner), darunter die „Program level“ mit Ihren „program increments“ (Rollen: System Architect, Product Manager, „Release Train Engineer“) und „Team Level“ mit den SCRUM-Teams (Scrum Master, Developer, Product Owner).

Zwischen den einzelnen Ebenen und in den einzelnen Ebenen gibt es noch unterschiedlichste Meetings und Events.

Auf den ersten Blick ist zu erkennen dass wir es mit eine überbordendenden Menge an Rollen, Levels und Meetings zu tun haben. Das erhöht das Risiko das dieses Framework sehr unflexibel und schwerfällig wird, ähnlich klassischen Prozessen.

SCRUM@Scale

Jeff Sutherland, einer der Gründer von SCRUM, hat dieses „Meta-Level-Framework“ entwickelt. Es besteht aus einem „Product Owner Cycle“ und einem „Scrum Master Cycle“ sowie  einigen Prinzipien bezüglich Metriken und Transparenz. Für jeden „Cycle“ wurde eine Liste von Fragen/Diskussionen definiert die es zu führen gilt um „normalen SCRUM“ skalieren zu können.

Der Vorteil diese Methode liegt darin, dass es keine festen Vorgaben gibt und somit das eigene agile Framework (auf Basis des „agile mindsets“) mittels der u.a. Fragen entwickelt werden kann. Es ist, (unbedingt mit Hilfe von erfahrenen SCRUM-Coaches!) möglich ein maßgeschneidertes „agile scaled framwork“ zu etablieren.

PO-Cycle:

  • Strategische Vision: Wohin wollen wir mit unserer Firma und unseren Produkten
  • Backlogpriorisierung: Was ist das Wichtigste auf Firmenlevel, Portfoliolevel und im Projekt?
  • Backlogrefinement: Wie verteilen wir die Tasks auf die Teams und wie führen wir die entsprechenden Events dafür durch?
  • Releaseplanung: Wie können wir unsere Auslieferungen planen? Was soll wann geliefert werden?
  • Releasemanagement: Wie synchronisieren wir die Teams um einen “smoothen launch” zu ermöglichen?
  • Product- & Releasefeedback: Wie bekommen wir Feedback über die letzten Release-Features von den Usern/Kunden und wie bekommen wir die Informationen ins Team

SM-Cycle:

  • Cross-Team Koordination: Wie könne wir die verschiedenen Scrum-Teams so koordinieren, das wir dieselben Arbeiten nicht mehrfach durchführen müssen?
  • Laufende Optimierung & Lösen von Impediments: Wie können wir sicherstellen das sich alle Teams Ihrer skills (personal, soft, tech.) bewusst sind und konstant versuchen diese zu verbessern?
  • Wie können wir sicherstellen dass alles, was aus dem Team an Impediments kommt, auch dann gelöst wird, wenn es außerhalb ihres Kompetenzbereichs liegt?  

Außendarstellung:

Metriken & Transparenz: Wie können wir messen und feststellen dass wir alles richtig umgesetzt haben und wie können wir sicherstellen dass jeder Zugang zu diesen Informationen hat?

LINKS

(c) AML 2017

Impressionen aus dem Trainingsalltag

Anbei ein paar ausgewählte Impressionen aus meinem Traineralltag::

Ergebnis eines meiner SCRUM-Kurse (c) 2017 Dr. Alexander M. Loitsch

Eines der FlipChart des DDAY bei Daimler AG (Berlin) (c) 2016 Dr. Alexander M. Loitsch

Toolausprägung: Eisenhowermodell als FlipChart (c) 2017 Dr. Alexander M. Loitsch

Chaos auf dem Trainer-Desk nach einem SCRUM-Seminar in Burghausen, (ppedv)…

Ästhetikinstitut Ferber, Berlin: Dr. Müller im PRP-Seminar…

Vorbereitungen abgeschlossen…Teilnehmer können kommen (Daimler AG, Seminar „AutoLine“ in Hamburg)

Unterricht an der Uni Augsburg (Modul PM-Managerzertifizierung)

Technikvorbereitungen ZWW  – Uni Augsburg

Dozententätigkeit an der Uni Augsburg (ZWW)

It´s Business Time – Vorbereitung mit Kaffee & mentaler Übung…

TV-Koch Stefan Dardas & Dr. Alexander Loitsch beim philosophieren…

Spaß mit Graf Lo von Blickensdorf & Dr. Alexander Loitsch…

SCRUM!

Du bist was du siehst – Medienverhalten und unser Charakter

Viele Menschen in unserem privaten oder beruflichen Umfeld geben sich anders als sie tatsächlich sind. Es besteht jedoch die Möglichkeit Ihren wahren Charakter zu erkennen, indem wir uns Ihr Medienverhalten genauer ansehen. Continue reading “Du bist was du siehst – Medienverhalten und unser Charakter” »

Die BTMS-Strategie: Leichter leben!

„Macht es tatsächlich Sinn sich für Anschaffungen und Erlebnisse beruflich und finanziell mit all seinen körperlichen und geistigen Kapazitäten derart ins Zeug zu legen? Natürlich mag es angenehm sein ein großes Haus und ein teures Auto zu besitzen, oder luxuriöse Urlaubsreisen zu machen. Aber sind sie die Mühe denn immer wirklich wert?“

„Was bringt es für mein Leben immer und überall über die vielen großen und kleinen Neuigkeiten rund um den Globus informiert zu sein? Lohnt es sich meine wenige verbliebene Freizeit darüber hinaus auch noch mit einer ganzen Liste an Aktivitäten aufzufüllen?“

„Wäre es nicht schön sein Leben wieder selber zu leben an statt von äußeren Faktoren gelebt und gesteuert zu werden?“

Was habe ich aus meinem Leben gemacht?

Wenn sie auf die Frage „Was habe ich aus meinem Leben gemacht?“  nur eine Anhäufung von materiellen Gütern aufweisen können, könnte das eventuell darauf hindeuten das sie sich in unserer modernen Konsumgesellschaft verloren  haben.

Was bedeutet BTMS?

„Back To MySelf“ (BTMS) steht für einen neuen Lebensstil in unserer materiell ausgerichteten Konsum- und Wohlstandsgesellschaft. Es ist die bewusste Entscheidung einfach weniger zu wollen und weniger zu haben und dieses „Weniger“ mehr zu genießen.

BTMS ist unabhängig davon ob sie sich die vielen angenehmen Dinge des täglichen Lebens nach wie vor leisten könnten oder ob sie gar keine andere Wahl haben als mit weniger zufrieden zu sein, weil sie beispielsweise arbeitslos sind und mit weniger Geld auskommen müssen.

Er bedeutet auch nicht dass sie nun auf jeden Luxus verzichten sollen um als Asket, fernab jeglicher Zivilisation, in eine Höhle zu ziehen. BTMS ist ein alltagstauglicher Lebensstil und sie werden überrascht sein wie schnell sich Ihr Leben positiv verändern wird.

Wie funktioniert BTMS?

Alle Welt trichtert uns den Genuss ein der mit „mehr“ verbunden ist, indem wir zum Beispiel ein noch moderneres Auto benötigen, oder in einem noch exotischeren Ferienressort Urlaub machen sollen um gesellschaftlich und beruflich anerkannter und glücklicher zu werden.

Von solchen falschen Idealen geprägt können wir uns gar nicht vorstellen, das man auch mit weniger zufrieden sein kann. Sie werden sich fragen: „Wie soll ich genießen, wenn etwas weniger wird oder gar nicht vorhanden ist? Wie kann das denn funktionieren?“.

Aber: Es funktioniert!  Je nachdem welche Bereiche sie auf BTMS umschalten, werden sie einen oder mehrere der folgenden Vorteile erleben können:

  • Sie haben wieder mehr Geld: Wenn sie sich bewusst weniger Dinge leisten, haben Sie auch automatisch mehr Geld zur freien Verfügung. Damit können sie sich die Sachen kaufen die sie wirklich brauchen. Oder das Konto aus dem Minus bringen. Dadurch leben sie in Sachen Geld etwas unbeschwerter.
  • Sie haben mehr Zeit: Sie müssen sich weniger um materielle Dinge kümmern und Zeit ist in unserem modernen, durchgeplanten Leben, in der Regel ein knappes und damit wertvolles Gut geworden.
  • BTMS wirkt doppelt: Freie Zeit entsteht nicht nur durch „weniger haben“, sondern auch durch  „weniger wollen“. Denn wer bewusst auch seine Wünsche verringert, muss weniger Zeit einsetzen um sie zu verwirklichen. Es reichen dann Beispielsweise auch mal nur 7 Stunden Tagesarbeit, anstatt der üblichen 10 die benötigt werden, um sich mit der Überstundenvergütung den Luxusurlaub leisten zu können der benötigt wird, um sich von den vielen 10-Stundern-Arbeitstagen erholen zu können.
  • Mehr Platz:  Jeder Besitz der nicht mehr da ist, ob in der Wohnung oder in unseren Gedanken, nimmt auch keinen Platz mehr weg. Stattdessen können wir wohltuenden Freiraum genießen. Wir haben plötzlich Raum für alles was uns wirklich wichtig ist.

Gerade in unserer modernen Gesellschaft, die von Waren und Besitz bestimmt ist, kann es eine befreiende Erfahrung sein zu erleben das man sich auch mit einem „Weniger“ sehr gut fühlen kann.

Sie werden überrascht sein wie wenig Hab und Gut sie in Wahrheit brauchen um glücklich und zufrieden zu leben. Sie investieren zukünftig nicht mehr unnötig  geistige und materielle Energie in Anschaffungen und Besitztümer. Diese Energie bleibt uns für Wichtigeres erhalten. Wenn sie dann mal in einen finanziellen Engpass geraten sollten und gar keine andere Wahl haben als genügsamer zu leben, sind sie dafür gewappnet.  Sie wissen das sie mit weniger auskommen können und beispielsweise auch mit einem kleinen Urlaub im eigenen Land glücklich sind, anstatt im exotischen Ressort am Ende der Welt.

  • Was sie sich bewusst leisten, genießen sie umso mehr: Wenn sie mit BTMS auf all das verzichten was sie nicht wirklich brauchen, können sie all das, das sie bewusst haben und wollen, viel intensiver genießen.

Merksatz: Erst im Kontrast werden Erlebnisse intensiv…

  • Unsere Gedanken werden im Laufe der Zeit geordneter und klarer: Es gibt einfach weniger zu bedenken. Diese größere Klarheit im Denken ist schon für sich selber sehr angenehm. Und sie hilft leichter Lösungen und Ideen für die wirklich wichtigen Fragen im Leben zu finden. Es bewahrt vor vielen Hindernissen und Sorgen. Einerseits gibt es weniger worum wir uns kümmern müssen, andererseits wollen wir auch weniger und brauchen dadurch so manches gar nicht zu begehren und anzustreben.
  • Wir sind freier:  Was du nicht hast musst du auch nicht bezahlen, unterhalten, pflegen, verteidigen oder suchen. Und es bindet uns nicht mehr an einen Ort, eine Lebenssituation oder eine Geisteshaltung. Mit BTMS leben wir einfach ein gutes Stück freier, denn wir können leichter gehen wohin wir wollen, beispielsweise dahin, wo neue Erkenntnisse und Erlebnisse auf uns warten; vielleicht auch eine neue Lebensaufgabe, Berufung oder Beruf.
  • Unser Wesen wird heiterer: Wenn wir Menschen beobachten die sich um viel Eigentum kümmern müssen (zum Beispiel mehrere Eigentumswohnungen die sie geerbt haben und um die sie sich jetzt kümmern müssen); wie viele gelassene Frohnaturen sind darunter?

Besitz erzeugt immer wieder auf die ein oder andere Art Ärger. Sei es das ein teures Unterhaltungselektronikgerät direkt nach dem Ablauf der Garantiezeit ausfällt, einer unserer Mieter einfach keine Miete mehr bezahlt, das teure Auto gestohlen wir oder wieder mal die jährlich fällige Grundstückssteuer erhöht wurde.

Der Verzicht auf Hab und Gut das wir nicht wirklich benötigen und die damit verbundene Leichtigkeit, wird uns auf Dauer heiter und gelassen stimmen.

Merksatz: Was ich nicht habe, kann mich nicht ärgern…

  • Beziehungen verbessern sich:  Viele Paare streiten sich um Geld. Freundschaften oder Nachbarschaften werden belastet weil der Besitz des Einen den Neid des anderen hervorruft.

Warum also BTMS?

Weil BTMS in jeder Lebenssituation Sinn macht.

-AML-

Teilnehmerfeedbacks

Seminar: IT-Teams führen und motivieren:

"Der Kurs hat mir zu einem unerwartet neuen Blick auf meine Mitarbeiter als Individuum verschafft. Die Umsetzung des Gelernten führt zu erkennbar gestärkter Akzeptanz meiner Position als Führungskraft, zu offenerer Kommunikation im Team und zu einer Reduktion von Konfiktpotenzial..." (Matthias R. advanto Software GmbH)

Seminar: Agiles Projektmanagement mit SCRUM

"Wirklich gutes Seminar / Training mit Alexander Loitsch in Hamburg. Die Inhalte wurden sehr gut kommuniziert. Die kleine Teilnehmergruppe hat ebenso wie Alexander Loitsch mit seinen Kompetenten Skills und Praxiswissen zu einem sehr kurzweiligen und hoch interessanten Seminar beigetragen.

Ich bin mir sicher, dass wir das vermittelte Wissen nun schnell und effektiv in unser Unternehmen bringen werden. Fazit: Sehr gut – Inhalte Praxisorientiert & auf den Punkt gebracht – sehr empfehlenswert!" (Oliver Brokowsky – Geschäftsführer BCOB GmbH- Hamburg).

Seminar: Agiles Projektmanagement mit SCRUM

"Das SCRUM-Seminar bei Dr. A. M. Loitsch würde ich jedem weiter empfehlen. Das Material wurde gut verständlich vermittelt. Es wurde auf meine Probleme eingegangen und alles am Beispiel meines Projektes erläutert. Außerdem haben viele nützliche Tipps und Tricks das Seminar gut ergänzt..." (Roman S. Complevo GmbH)

Seminar: SCRUM- Agiles Softwareentwicklung im Team

„Das SCRUM Training war sehr informativ. Besonders gut haben mir die Teambuilding-Aspekte gefallen. Ich kann den Kurs nur weiterempfehlen. (Rainer M.)“

Seminar: IT-Teams führen und motivieren:

"Kompetente Seminargestaltung mit exemplarischen Beispielen aus der Praxis unter Berücksichtigung und Einbeziehung der inviduellen Berufssituation der Teilnehmer. Sehr empfehlenswert. (Ralf Greiser, GEMALTO"

Agiles Projektmanagement mit SCRUM

"Das Seminar war für mich wirklich sehr spannend, da ich mit dem Thema bisher noch keine Berührungspunkte hatte. Die Inhalte waren fast alle neu für mich und ich werde mich in Zukunft mehr damit auseinandersetzen. Viele Praxisbeispiele gab es sowohl zur Veranschaulichung von den Themen als auch bei Fragen von Seminarteilnehmern. Wir haben viel gelernt und das auch mit viel Spaß. Die Stimmung während des Seminars war sehr angenehm und ausgeglichen und ich habe mich sehr wohl gefühlt. Ich kann das Seminar wirklich sehr empfehlen. (Vanessa C.)"

Mehr Bewertungen unter "Freelancermap".

-  (c) 2018 -  AML -